Pest Maske

Die Prosoponophobie zum Mummenschanz

Die Damen und Herren an den Kassen der Discounter und Lebensmittelläden, der Heimwerker- und anderer -märkte, die seit dem 27.04.2020 von einer Ausnahmezustandsregierungsgruppe (1) und ihres auf minimalst gehaltenen Wissenschaftscorps zur Vermummung genötigt werden, mögen sich doch bitte beim Hausarzt oder der werten Hausärztin des Vertrauens melden und Ihre Symptome nach mehreren Stunden Bemaulkorbung wahrheitsgetreu schildern. Ni mas ni menos.

Lassen Sie sich nicht unbedingt eine Prosoponophobie (Maskenphobie) attestieren. Es ist bei dem derzeitigen Wahnsinnslevel der politischen Konstellation denkbar, dass Phobien aktenkundig werden und so dereinst ein Grund zur Segregation auf dem Arbeitsmarkt oder gar zur Einweisung vorliegen könnte. Besser, Sie berichten einfach von Ihrer Atemnot, von Erschöpfungszuständen etc. Im Kern geht es bei diesem Mummenschanz nur um die Demütigung und Markierung der Bevölkerung. Die sind brav, die nicht.

Wir sehen allerorten im süddeutschen Kleinstädtchen untertänigst zur Schau getragene Laienmaskendarsteller in der Intensivlächerlichkeitsstation des öffentlichen Raums. Die deutschen Großtugenden sind wieder allgegenwärtig: Angst und Gehorsam.

Der Aufruf zum Streik gehört zwar zu den Grundrechten, darf aber nur von Gewerkschaft(ch)en vorgenommen werden. Da diese sich schon am vergangenen Montag zur Einführung des kollektiven Maskenballs geradezu hochdeutsch handzahm zeigten, ist von dieser Seite nichts zu erwarten. Er betont also schon mal, nicht zum sogenannten wilden Streik aufzurufen, obwohl dieses hochgradig, geradezu weltmeisterlich untertänige Land durchaus etwas mehr frei und wild oder Freiwild vertragen könnte.

Weitere Artikel zum zwangsverordneten Maskenball:

Auf telepolis von Marcus Klöckner, interessant auch (wie fast immer) die Kommentare.
Artikel von Paul Schreyer auf multipolar.

(1) .. wie erbärmlich, dass nicht wenigstens ein Ministerpräsident aus der Maskenballverordnung ausgeschert ist. Gestalten ohne Profil.

Bild Quelle: Commons Wikimedia
Cette aquarelle représente le costume porté par les médecins traitant des patients atteints par la peste au 17ème siècle. Le costume a été décrit par Jean-Jacques Manget (1652-1742) dans son Traité de La Peste, publié à Genève en 1721. La blouse du costume était faite en cuir du Maroc, sous laquelle étaient portées une jupe, une culotte et des bottes, toutes en cuir et ajustées les unes aux autres. La pièce de nez en forme de long bec d’oiseau était empli de substances aromatiques et les orbites étaient recouverts de verre. La peste est une maladie infectieuse, causée par une bactérie, qui a ravagé une grande partie de l’Europe au cours des 14ème et 17ème siècles.
Costumes; Épidémies; Médecins; Peste; Aquarelles